2026-01-19 - Waffen
Nachtrag zur Presseaussendung der Polizei Niederösterreich vom 25. 11. 2024
Raubüberfall im Bezirk Krems geklärt - 1 Beschuldigter in Haft.Am 22. November 2024, gegen 13:20 Uhr verübte ein vorerst unbekannter Täter einen Raub in Brunnkirchen, Bezirk Krems, zum Nachteil eines 67-jährigen Mannes in dessen Wohnung. Der Täter bedrohte das Opfer und verletzte dieses mit mehreren Messerstichen im Brustbereich. Der Täter raubte Armbanduhren und flüchtete in unbekannte Richtung...Das Opfer erlitt durch den Raubüberfall lebensbedrohliche Verletzungen und wurde im Universitätsklinikum St. Pölten notoperiert. ..Die weitere Amtshandlung wurde von der Raubgruppe des Landeskriminalamtes NÖ übernommen. Die Spurensicherung erfolgte durch die Tatortgruppe...Im Zuge umfangreicher Ermittlungen durch Beamte der Raubgruppe konnte ein damals 26-jähriger österreichische Staatsbürger aus Wien als Beschuldigter ausgeforscht und in den Abendstunden des 23. November 2024 in Linz durch Kräfte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) des Landeskriminalamtes OÖ festgenommen werden...Der Verdächtige zeigte sich bei der durchgeführten Beschuldigteneinvernahme umfassend geständig und wurde über Auftrag der Staatsanwaltschaft Krems in die Justizanstalt Krems eingeliefert...Im Zuge der weiteren Erhebungen durch die Raubgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnte dem damals 26-Jährigen unter anderem ein Diebstahl im Sommer 2024 von vier weiteren hochpreisigen Armbanduhren im Gesamtwert von ca. 93.000 Euro in Wien nachgewiesen werden sowie eine gefährliche Drohung mit einer Faustfeuerwaffe im Zuge einer Auseinandersetzung auf einer Tankstelle in Wien 21. im November 2024. ..Da im Zuge der Durchsuchung des damals 26-Jährigen zum Zeitpunkt seiner Festnahme verwendeten Fahrzeuges ca 900g Kokain und eine größere Bargeldsumme vorgefunden und sichergestellt werden konnten, wurden außerdem umfangreiche Erhebungen vom Landeskriminalamt NÖ, Ermittlungsbereich Suchtmittelkriminalität, zur Herkunft des Suchtmittels sowie den Hintermännern geführt...Ihm konnte der Schmuggel und die Weitergabe von ca 10 kg Kokain im Straßen-verkaufswert von 500.000 Euro sowie je 2 kg Ecstasy und Amphetamin im Wert von gesamt 60.000 Euro nachgewiesen werden...Im Zuge operativer Maßnahmen und umfangreicher Erhebungen im In- und Ausland, konnte ein 42-jähriger holländische Staatsbürger als Hintermann und Auftraggeber ausgeforscht werden. Er wurde aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Krems erlassenen Europäischen Haftbefehles in den Niederlanden festgenommen werden und wurde am 1. Juli 2025 nach Österreich ausgeliefert. Der 42-Jährige zeigte sich bei seiner Vernehmung nicht geständig und wurde über Auftrag der Staatsanwaltschaft Krems nach Abschluss der Erhebungen in die Justizanstalt Krems eingeliefert...Im Zuge der Hauptverhandlung beim Landesgericht Krems Mitte Dezember 2025 wurde der damals 26-jährige Haupttäter zu insgesamt 16 Jahren, der 42-jährige holländische Beschuldigte zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt...Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.




2026-01-19 - Waffen
Klärungsmeldung – Ermittlungserfolg des Landeskriminalamts Wien
In einer Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien vom 06.01.2026 wurde über einen Raub in einer Tankstelle in Wien-Favoriten berichtet. Eine Angestellte war von zwei Männern mit einer vermeintlichen Schusswaffe durch eine Jackentasche bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert worden. Nachdem diese sich weigerte, hatten die Täter selbst in die Kassa gegriffen und waren anschließend mit dem erbeuteten Bargeld in .einem Taxi geflüchtet. Beamten des Landeskriminalamts Wien, Ermittlungsbereich Raub, ist es nach intensiven Ermittlungen gelungen, die mutmaßlichen Täter auszuforschen und in weiterer Folge am 09.01.2026 und am 18.01.2026 festzunehmen. Es handelt sich dabei um einen 22-jährigen bosnischen Staatsangehörigen und einen 21-jährigen österreichischen Staatsbürger, die bereits polizeibekannt sind. Dem 21-Jährigen, gegen den bereits ein Vorführungsbefehl zum Strafantritt einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe bestand, konnten überdies zwei weitere Straftaten zugeordnet werden. Er wurde wegen des Verdachts des Raubes, der Veruntreuung sowie des Betruges angezeigt. Der 22-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raubes angezeigt. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden beide Tatverdächtige in eine Wiener Justizanstalt überstellt.




2026-01-19 - Körperverletzung
Randalierender Mann am Praterstern festgenommen
Beamte der Bereitschaftseinheit Wien wurden gestern Abend im Zuge ihres Streifendienstes am Praterstern von Passanten auf einen randalierenden Mann in der Bahnhofshalle aufmerksam gemacht. Der 41-Jährige (Sta.: Ägypten), der von Sicherheitsmitarbeitern der Wiener Linien aufgrund seines ungebührlichen Verhaltens dazu aufgefordert worden war, den Bahnhofsbereich zu verlassen, zeigte sich aggressiv. Er schlug und trat wiederholt um sich und versuchte zudem die einschreitenden Beamten zu beißen und zu bespucken. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Sowohl die Sicherheitsmitarbeiter als auch zwei der Beamten erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen. Sie wurden durch die Berufsrettung Wien in ein Spital gebracht. Im Zuge der Amtshandlung beschädigte der Mann eine Body-Worn-Camera der Polizei und Einrichtungsgegenstände der Arrestzelle, in die er gebracht wurde. .Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 41-Jährige auf freiem Fuß wegen des Verdachts des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt, der mehrfachen Körperverletzung, der mehrfachen schweren Körperverletzung sowie der schweren Sachbeschädigung angezeigt.




2026-01-19 - Raub
Raub in Wien-Mariahilf – Festnahme eines Tatverdächtigen
Die Polizei wurde gestern Abend aufgrund eines Raubes im Bereich der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße alarmiert. Ein 46-jähriger Mann gab an, am Bahnsteig von zwei Unbekannten angesprochen worden zu sein. Diese hätten ihm zunächst Suchtmittel zum Kauf angeboten. Als er ab-lehnte, hätten die beiden Männer ihn gepackt und zu Boden geworfen. Es sei dem 46-Jährigen gelungen, zu flüchten. In der Stationshalle hätte die Angreifer ihn jedoch eingeholt, ihn erneut zu Boden gestoßen und ihn seiner Brieftasche und seines Mobiltelefons beraubt. Anschließend seien die Täter in unbekannte Richtung geflüchtet. Das Opfer erlitt durch den Vorfall leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine Versorgung durch den Rettungsdienst ab. Während der 46-Jährige den Beamten des Stadtpolizeikommandos Margareten den Sachverhalt schilderte, erkannte er einen der mutmaßlichen Täter wieder, der sich vor einem nahegelegenen Lokal aufhielt. Der 26-jährige Mann (Staatsangehörigkeit ungeklärt), der einen durch Suchtmittel beeinträchtigten Eindruck machte, wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung traten Mitarbeiter des Restaurants an die einschreitenden Beamten heran und teilten diesen mit, dass der Festgenommene kurz zuvor versucht habe, ein Messer aus dem Lokal zu stehlen..Der 26-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raubes sowie des versuchten Diebstahls angezeigt. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.




2026-01-19 - Einbruch
Vier Jugendliche nach Einbruchserie festgenommen
Ein Zeuge beobachtete in der Nacht von Samstag auf Sonntag vier Jugendliche dabei, wie diese in einen Handyshop im 11. Bezirk einbrachen und alarmierte die Polizei. Als Beamte des Stadtpolizeikommandos Simmering kurz darauf an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, ergriffen die Tatverdächtigen die Flucht, konnten jedoch im Nahbereich angehalten werden. Im Zuge der Durchsuchungen wurde mutmaßliches Diebesgut vorgefunden und sichergestellt. Dabei handelte es sich um mehrere hochpreisige Mobiltelefone sowie Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Euro. In unmittelbarer Umgebung der Tatörtlichkeit stellten die Beamten zudem einen Einkaufswagen mit weiterem mutmaßlichen Diebesgut sicher, den die Verdächtigen zurückgelassen hatten. Die Jugendlichen wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Im Zuge der weiteren Erhebungen konnten ihnen zahlreiche weitere versuchte sowie vollendete Einbruchsdiebstähle der letzten Tage in Geschäftslokale, darunter Handyshops, Trafiken und Tankstellen, sowie in ein Restaurant, in verschiedenen Bezirken Wiens zugeordnet wer-den. Zu den Tatvorwürfen zeigten sich die Jugendlichen großteils geständig..Drei der Tatverdächtigen (14 Jahre, Staatsangehörigkeit Russische Föderation; 15 Jahre, Staatsangehörigkeit Slowakei; 16 Jahre, Staatsangehörigkeit Syrien) befinden sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Seitens der Staatsanwaltschaft Wien wurde die Beantragung der Untersuchungshaft in Aussicht gestellt..Der unmündige Tatverdächtige (12 Jahre, Staatsangehörigkeit Syrien) wurde seinen Obsorgeberechtigten übergeben.




2026-01-18 - Raub
Ermittlungen nach Raub mit Messer
Sachverhalt: Ein 24-Jähriger soll gestern Nacht am Nachhauseweg von einem Mann auf offener Straße bedroht und beraubt worden sein. Der unbekannte Täter entriss dem Opfer einen geringen Bargeldbetrag und dieser flüchtete. Bei dem Vorfall wurde die Jacke des Opfers beschädigt. Sofortfahndungsmaßnahmen blieben vorerst ohne Erfolg. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, hat die Ermittlungen übernommen.




2026-01-18 - Sachbeschädigung
Mutmaßlicher Graffiti-Sprayer angehalten
Sachverhalt: Ein Mitarbeiter der ÖBB wurde gestern Nacht auf eine Person im Bereich abgestellter Zugwaggons in Wien-Favoriten aufmerksam, hielt die Person an und verständigte die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten konnten den angehaltenen Mann als einen 22-Jährigen Deutschen identifizieren. Weiters wurden mehrere durch Graffiti beschädigte Waggons festgestellt. Der 22-Jährige hatte mehrere unbenützte Spraydosen bei sich, gab jedoch an, dass andere Personen für die Graffitis verantwortlich wären. Die Dosen wurden sichergestellt und der Tatverdächtige zur Anzeige gebracht. Weitere Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Umweltkriminalität, übernommen.




2026-01-18 - Körperverletzung
Alkoholisierte Lenkerin fährt Polizisten an
Sachverhalt: Eine 74-jährige PKW-Lenkerin (Stbg.: Österreich) fuhr gestern Nacht einen Polizisten an, der eine Verkehrskontrolle mit einem anderen PKW in Wien-Döbling durchführte. Der Beamte wurde durch die Kollision leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Bei der 74-Jährigen wurde eine Alkoholisierung von 0,9 Promille festgestellt. Ihr wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die 74-Jährige wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr Anzeige erstattet. Weitere Unfallerhebungen wurden vom Verkehrsunfallkommando übernommen. Der augenscheinlich ebenfalls alkoholisierte 80-jährige Beifahrer (Stbg.: Österreich) setzte sich nach der Amtshandlung in den PKW und parkte ihn um. Die Beamten schritten erneut ein und es erfolgte die Führerscheinabnahme, da sich der 80-Jährige weigerte die Atemluft auf Alkohol untersuchen zu lassen. Außerdem wurde der Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen.




2026-01-18 - Unfall
100 Anzeigen bei Verkehrsschwerpunktaktion am Gürtel
Sachverhalt: Im Zuge einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Westbahnhof zwei Fahrzeuglenker am Mariahilfer bzw. Neubaugürtel mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 40 km/h angehalten. In beiden Fällen erfolgte die vorläufige Abnahme der Führerscheine an Ort und Stelle. Eine 18-Jährige (Sta.: Serbien) fuhr um 02.40 Uhr mit 94 km/h. Der PKW war auf ihren Vater zugelassen. Die Lenkerin ist Probeführerscheinbesitzerin. Ein 21-Jähriger (Sta.: Rumänien) wurde um 03.14 Uhr mit 97 km/h angehalten. Er lenkte ein Firmenfahrzeug mit slowakischer Zulassung und ist ebenfalls Probeführerscheinbesitzer..Zusätzlich wurden rund 100 Anzeigen wegen verschiedener verkehrsrechtlicher Übertretungen erstattet, u.a. wegen Durchdrehen lassen der Antriebsräder, erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen, nicht angezeigter Spurwechsel sowie Missachtung von Lichtsignalen. .Die polizeiliche Überwachung des Straßenverkehrs und die Ahndung von Verstößen sind wesentliche Bestandteile der Unfallprävention. Eine nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit gilt als eine der Hauptunfallursachen neben Unachtsamkeit und Ablenkungen.




2026-01-18 - Einbruch
Öffentlichkeitsfahndung nach "Rip-Deal" - Betrug
Sachverhalt: .Der "Rip-Deal Unit Vienna" der Außenstelle Zentrum-Ost des Landeskriminalamts Wien ist aufgrund intensiver Ermittlungen die rasche Klärung eines sogenannten Rip-Deals gelungen, der sich am 06.11.2025 in Wien und Mailand, Italien, ereignete. Die Amtshandlung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit EUROPOL, sowie mit italienischen und spanischen Sonderermittlungsgruppen. Vier Tatverdächtige täuschten gegenüber einem österreichischen Brüderpaar vor, internationale Geschäftsleute zu sein und vereinbarten den Ankauf von drei Kilogramm Gold im Wert von über 300.000 Euro. Während die Übergabe der insgesamt 15 Goldbarren in einem Hotel in der Wiener Innenstadt stattfand, erfolgte zeitgleich in Mailand die vermeintliche Geldübergabe, bei der echtes Bargeld in mittlerer sechsstelliger Höhe kurz vor der Übergabe gegen Falschgeld ausgetauscht wurde. Nach der Anzeigeerstattung durch die Opfer übernahm die "Rip-Deal Unit Vienna" die Ermittlungen und konnte innerhalb von zwei Monaten drei der Tatverdächtigen, die bereits in mehreren europäischen Ländern wegen Betrugs und Einbruchsdiebstählen vorbestraft sind, ausforschen. Italienische Polizisten nahmen am 12.01.2026 zwei Tatverdächtige (29 und 32 Jahre alt; beide Sta.: Italien), nahe Turin fest. Ein weiterer namentlich bekannter Tatverdächtiger (21 Jahre alt; Sta.: Italien) ist flüchtig. .Öffentlichkeitsfahndung:.Die wahre Identität und der Aufenthaltsort des vierten Tatverdächtigen sind den Behörden derzeit nicht bekannt. Zur Ausforschung des bislang unbekannten Täters, ersucht die Polizei über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien um Veröffentlichung der Lichtbilder des Tatverdächtigen. .Hinweise werden streng vertraulich behandelt und – auch anonym – an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum-Ost, Rip-Deal Unit Vienna, unter der Telefonnummer 01 31310 62510 erbeten...Hintergründe: .Phänomen Rip-Deal:.Delikte dieser Art werden nahezu ausschließlich von Familienclans der Westbalkanregion angewandt, welche sich gegenüber den Opfern als reiche Geschäftsleute oder Investoren präsentieren. Es handelt sich um variantenreiche betrügerische Rechtsgeschäfte, bei denen zumeist vorgegeben wird, Luxusgüter wie Uhren oder Gold erwerben zu wollen. Rahmengeschäfte mit den späteren Opfern dienen jedoch nur als Vorwand um Vertrauen zu gewinnen und die Glaubwürdigkeit zu untermauern. Die Täterschaft beabsichtigt meist die Geschäfte zumindest teilweise im Ausland abzuwickeln, wo die Luxusgüter unbemerkt gegen wertlose Güter ausgetauscht werden oder unbemerkt Falschgeld übergeben wird. Auch beim Verkauf von Immobilien, Booten oder hochpreisigen Autos schlagen die Täter mittels angeblicher Vermittlungsprovisionen – oftmals auch in Kryptowährung – zu. Auf geleistete Provisionen der Opfer erfolgt keine Zahlung.."Rip-Deal Unit Vienna":.Seit dem Jahr 2020 leistet die "Rip-Deal Unit Vienna" der Außenstelle .Zentrum-Ost des Landeskriminalamts Wien einen unverzichtbaren Beitrag zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität – sowohl national als auch international. Die Sonderermittlungsgruppe gilt mit einer Aufklärungsquote von 80 Prozent als europaweit führend und unterstützt mit ihrer Expertise regelmäßig andere Ermittlungsgruppen im In- und Ausland. In den vergangenen sechs Jahren hat die "Rip-Deal Unit Vienna" alleine in Österreich in über 113 Fällen ermittelt und im Zuge der Assistenzleistung für ausländische Dienststellen über 147 Fälle geklärt und rund 205 Täter ausgeforscht. Im Zuge der Analyse von über 1100 Fällen weltweit konnten die Ermittler der "Rip-Deal Unit Vienna" zudem verschiedene neue Modi Operandi entdecken und so zahlreiche Rip-Deals verhindern und vielen Opfern ihre Vermögenssicherung bzw. –wiederausfolgung ermöglichen..Prävention: .Empfehlung der Kriminalprävention:.? Reisen Sie für den Verkauf eigener – vor allem luxuriöser - Habseligkeiten nicht ins Ausland bzw. lassen Sie sich nicht ins Ausland locken..? Seien Sie achtsam und werden sie misstrauisch, wenn der potentielle Käufer keine Anstalten macht über den Kaufpreis verhandeln zu wollen..? Stellen Sie Nachforschungen über ihre Geschäftspartner an und lassen sie sich Referenzen der Käufer vorweisen – gerade bei Verkäufen von Luxusgütern..? Erstatten Sie nach einem mutmaßlichen Rip-Deal jedenfalls auch im Inland Anzeige und nicht nur im Ausland..? Wenden Sie sich bei Misstrauen an die nächste Polizeidienststelle oder sehen sie vom anstehenden Geschäft ab.




2026-01-17 - Brand
Ermittlungen nach Brand im Stiegenhaus
Sachverhalt: Eine bisher unbekannte Täterschaft soll gestern einen Kinderwagen, der im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses abgestellt war, in Brand gesetzt haben. Aufgrund der dichten Rauchentwicklung im Stiegenhaus brachte die Berufsfeuerwehr Wien mehrere Anrainer unter Atemschutz aus einer Wohnung und führte Nachlöscharbeiten durch. Wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung wurde eine Person in ein Krankenhaus gebracht. Im Stiegenhaus entstand erheblicher Sachschaden. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien haben die Amtshandlung und weitere Ermittlungen übernommen.




2026-01-17 - Körperverletzung
Festnahmen nach Widerstand gegen die Staatsgewalt
Sachverhalt: Polizisten wurden zu einer Tankstelle gerufen, da dort ein Mann und eine Frau randalierten. Der 26-Jährige (Stbg.: Österreich) zeigte sich beim Einschreiten der Polizei sofort äußerst aggressiv und versuchte im Zuge der Festnahme, einen Beamten mit der Faust zu schlagen. Seine 24-jährige Begleiterin (Stbg.: Österreich) griff währenddessen einen weiteren Beamten mit einer vollen Weinflasche an und verletzte diesen im Brustbereich. Auch die 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Zwei Beamte wurden bei dem Vorfall verletzt und konnten den Dienst nicht fortsetzen. Bei beiden Tatverdächtigen wurde eine Alkoholisierung festgestellt. Der 26-Jährige bedrohte die Beamten auch noch nach der erfolgten Festnahme. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurden beide Tatverdächtigen in eine Justizanstalt gebracht. Sie wurden wegen mehrerer Strafrechtsdelikte zur Anzeige gebracht.




2026-01-17 - Waffen
Arbeitsunfall im Zuge einer Schießausbildung – WEGA-Medic außer Dienst leistet Erste Hilfe
Sachverhalt: Gestern kam es in einer Schießanlage im Norden Wiens im Zuge eines Schießtrainings zu einer Schussverletzung. Ein 37-jähriger Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens, der an einer beruflichen Weiterbildung teilnahm, erlitt dabei eine Schussverletzung am Oberschenkel. Der Mann war bei Eintreffen der Polizei ansprechbar und wurde bereits von einem außer Dienst befindlichen WEGA-Beamten mit sanitätsdienstlicher Ausbildung (sog. "WEGA-Medic") erstversorgt. Nach Angaben des Verletzten kam es beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe. Der 37-Jährige wurde von Mitarbeitern der Wiener Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht. Die Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, sowie das bei der Schussabgabe beschädigte Mobiltelefon sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat sowie die Waffenbehörde wurden über den Vorfall informiert. Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall sind im Gange.




2026-01-17 - Waffen
Mann bedroht Frau mit dem Umbringen - Festnahme
Sachverhalt: Polizisten wurden gestern Früh zu einem Mehrparteienhaus gerufen, nachdem eine Frau meldete, von ihrem Partner bedroht worden zu sein. Der Mann konnte im Stiegenhaus angetroffen werden. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich heraus, dass es innerhalb der Partnerschaft bereits länger zu Streitigkeiten sowie zu einer früheren, nicht angezeigten Körperverletzung gekommen sein soll. Während der Sachverhaltsklärung verhielt sich der 46-Jährige (Stbg.: Österreich) unkooperativ und bedrohte seine Partnerin vor den Beamten erneut in einer Fremdsprache mit dem Umbringen. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot gegen ihn ausgesprochen. Zusätzlich lenkte der Tatverdächtige ein auf seine Partnerin zugelassenes Fahrzeug ohne gültige Lenkberechtigung und stand im Verdacht der Alkoholisierung. Eine Alkomattestung wurde mehrfach verweigert. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet. Bei der Einvernahme zeigte sich der 46-Jährige nicht geständig und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. ..WIR BIETEN HILFE:.Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar..Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an..Weitere Ansprechpartner:.Frauenhelpline: 0800 222 555 .Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217 .Opfer-Notruf: 0800 112 112.Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22




2026-01-17 - Körperverletzung
Klärung nach Messerstichen
Sachverhalt: Wie bereits berichtet, wurde ein 17-Jähriger vergangenen Samstag in Wien-Donaustadt durch einen unbekannten Täter beschimpft und mit einem Messer im Bereich des Oberschenkels verletzt. Sofortfahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Im Zuge der Ermittlungen, unter anderem in Sozialen Medien, konnte bereits ein 17-Jähriger (Sta.: Syrien) als Tatverdächtiger ausgeforscht und vernommen werde. Gegenüber den ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Wagramer Straße zeigte sich der 17-Jährige geständig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte die Anzeige wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung auf freiem Fuß.




2026-01-17 - Einbruch
Vollziehung eines EU-Haftbefehls
Sachverhalt: Beamte der Bereitschaftseinheit Wien führten Freitagabend im Zuge einer Schwerpunktaktion Identitätsfeststellungen im Bereich des Hauptbahnhofs durch. Dabei wurde unter anderem ein 54-Jähriger (Sta.: Rumänien) kontrolliert. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich heraus, dass gegen den Mann wegen des Verdachts gewerbsmäßiger Einbruchsdiebstähle ein europäischer Haftbefehl vorlag. Der Tatverdächtige wurde widerstandslos festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht.




2026-01-16 - Körperverletzung
Aggressiver Mann attackiert Polizisten
Sachverhalt: Beamte wurden wegen eines verletzten Mannes zum Kärntner Ring gerufen. Der Mann wies eine Verletzung am Hinterkopf auf und verhielt sich bereits beim Eintreffen der Beamten äußerst aggressiv. Laut einer Zeugin war es zuvor zu einem Streit mit einem Mitarbeiter eines Würstelstandes gekommen, nachdem der Mann lautstark geschrien und Passanten belästigt hatte. Dabei kam der 41-Jährige (Sta.: Ungarn) zu Sturz und verletzte sich. Im Zuge der Amtshandlung schrie der Mann wiederholt herum, spuckte in Richtung der Beamten und Rettungskräfte und bedrohte diese. Trotz mehrfacher Abmahnungen setzte er sein aggressives Verhalten fort, weshalb die vorläufige Festnahme ausgesprochen wurde. Während der medizinischen Erstversorgung versuchte der Tatverdächtige erneut zu spucken und trat um sich. Dabei wurden ein Rettungssanitäter sowie zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Polizisten konnten den Dienst nicht fortsetzen. Der Festgenommene wurde aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens in eine Sicherheitszelle eines Polizeianhaltezentrum überstellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 41-Jährige in eine Justizanstalt gebracht.




2026-01-16 - Körperverletzung
Festnahme nach Laptop-Raub
Sachverhalt: Am 14.01.2026 bot ein Mann seinen Laptop über eine Onlineplattform zum Verkauf an. Bei einem Verkaufstreffen in der Muthgasse wurde der Besitzer des Laptops niedergeschlagen und der Laptop geraubt. Das Opfer wurde verletzt und nach der notfallmedizinschen Versorgung durch den Rettungsdienst ein Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag erkannte das Opfer seinen Laptop auf derselben Onlineplattform wieder, wo er erneut zum Verkauf angeboten wurde und informierte die Polizei. Beamten der Polizeiinspektion Am Hauptbahnhof gelang es den 27-jährigen Tatverdächtigen (Stbg: Österreich) im Bereich des Hauptbahnhofs festzunehmen und den Laptop sicherzustellen. Der geraubte Laptop wurde dem Opfer zurückgegeben. Weitere Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, geführt.




2026-01-16 - Körperverletzung
Festnahme nach versuchtem Widerstand gegen die Staatsgewalt
Sachverhalt: Während uniformierte Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus eine Identitätsfeststellung im Bereich der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße durchführten, attackierte die angehaltene Person die Beamten. Alle Beteiligten kamen zu Sturz und der Mann konnte trotz massiver Gegenwehr festgenommen werden. Bei der anschließenden Personsdurchsuchung wurde eine geringe Menge Marihuana vorgefunden und sichergestellt. Der 20-jährige Tatverdächtige (Stbg.: Österreich) gab an, die Beamten nicht als Polizisten erkannt zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte die Anzeige auf freiem Fuß. Drei Beamte wurden bei der Amtshandlung verletzt, einer konnte den Dienst nicht fortsetzen.




2026-01-16 - Einbruch
Serientäter nach Einbruchsdiebstahl in Gaststätte festgenommen
Sachverhalt: Beamte des Stadtpolizeikommandos Josefstadt gelang es gestern Nacht einen 41-jährigen Tatverdächtigen (Sta.: Kosovo) im Bereich der Tigergasse auf frischer Tat vorläufig festzunehmen. Zuvor soll er in eine Gaststätte eingebrochen sein. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen amtsbekannten Suchtmittelabhängigen, der sich seine Sucht durch regelmäßige Eigentumsdelikte finanziert. Das Landeskriminalamt Wien, Suchtmittel-Begleitkriminalität, übernahm die Amtshandlung. Da dem Tatverdächtigen zudem 16 bisher ungeklärte Eigentumsdelikte in den letzten Monaten nachgewiesen werden konnten, wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.




2026-01-16 - Körperverletzung
Festnahme nach absichtlich schwerer Körperverletzung
Sachverhalt: Ein 26-Jähriger (Stbg.: Österreich) steht im Verdacht, gestern einen mutmaßlich obdachlosen Mann schwer verletzt zu haben. Mehrere Zeugen meldeten am Polizeinotruf, dass der Tatverdächtige mehrfach auf den in der U-Bahn-Station sitzenden Mann eingeschlagen und eingetreten habe. Zueilende Streifenkräfte nahmen den 26-Jährigen vorläufig fest. Der Tatverdächtige machte gegenüber den Beamten mehrfach fremdenfeindliche Äußerungen, die er auch als Motiv für seinen Angriff nannte. Das Opfer wurde vom Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige bei dem eine Alkoholisierung von über zwei Promille festgestellt wurde, befindet sich in Polizeigewahrsam.




2026-01-15 - Waffen
Festnahme nach Gewalt in der Privatsphäre
Die Polizei wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aufgrund eines heftigen Streits in einer Wohnung im 21. Bezirk alarmiert. An der Einsatzörtlichkeit trafen Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf die 42-jährige Wohnungsmieterin und einen 53-jährigen, augenscheinlich stark alkoholisierten Mann an. Im Zuge der getrennten Befragung, gab die Frau an, dass ihr Bekannter in der Wohnung randaliert und sie schließlich körperlich attackiert habe. Dabei soll er die 42-Jährige unter anderem mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gewürgt haben. Eine Versorgung durch den Rettungsdienst lehnte diese jedoch ab. Gegenüber den Beamten zeigte sich der Tatverdächtige unkooperativ und derart aggressiv, dass er eine Beamtin leicht verletzte. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen..Der 53-Jährige wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung, der Sachbeschädigung sowie des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der schweren Körperverletzung angezeigt. ..WIR BIETEN HILFE:.Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahr-nehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an..Weitere Ansprechpartner:. - Frauenhelpline: 0800 222 555. - Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217. - Opfer-Notruf: 0800 112 112. - Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22




2026-01-15 - Waffen
Hausfriedensbruch durch Ex-Lebensgefährten – Tatverdächtiger festgenommen
Gestern Nachmittag kam es in Wien-Leopoldstadt zu einem Vorfall häuslicher Gewalt, als ein 22-jähriger Mann (Stbg.: Österreich) seiner .ehemaligen Lebensgefährtin im Stiegenhaus ihres Wohnhauses auflauerte, sie überwältigte und in ihre Wohnung drängte. Dort nötigte er die 25-Jährige, die gerade im Begriff war, umzuziehen, ihm ihre neue Wohnadresse mitzuteilen. Zudem bedrohte er sie mehrfach mit dem Umbringen, verwüstete das Wohnzimmer und beschädigte mehrere Einrichtungsgegenstände. Der Frau gelang es, mit ihrem Mobiltelefon einen Nachbarn zu verständigen, der umgehend den Polizeinotruf wählte. Als Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau kurz darauf an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, verhielt sich der Tatverdächtige äußerst aggressiv, beschimpfte die Einsatzkräfte und versuchte mehrmals, zu flüchten. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Ein im Zuge seiner Personsdurchsuchung aufgefundenes Pfefferspray wurde sichergestellt..Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 22-Jährige auf freiem Fuß wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs, der schweren Nötigung, der gefährlichen Drohung und der beharrlichen Verfolgung sowie wegen aggressiven Verhaltens, Erregung ungebührlichen Lärms und der Verletzung des öffentlichen Anstandes angezeigt...WIR BIETEN HILFE:.Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahr-nehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an..Weitere Ansprechpartner:. - Frauenhelpline: 0800 222 555. - Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217. - Opfer-Notruf: 0800 112 112. - Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22




2026-01-15 - Raub
Versuchter schwerer Raub mit Messer – Täter flüchtig
Die Polizei wurde heute um zwei Uhr morgens aufgrund eines mutmaßlichen Raufhandels im 10. Bezirk alarmiert. An der Einsatzörtlichkeit trafen Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten kurz darauf auf einen 22-jährigen Mann mit einer Schnittwunde im Gesichtsbereich. Dieser gab an, zuvor von sechs ihm unbekannten jungen Männern angesprochen und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert worden zu sein. Als er dies verweigert habe, soll einer der Tatverdächtigen ein Messer gezogen und ihm damit eine Verletzung oberhalb des Auges zugefügt haben. Anschließend seien die Täter ohne Beute in Richtung des Viktor-Adler-Markts geflüchtet. Eingeleitete Sofortfahndungsmaßnahmen verliefen negativ. Der 22-Jährige wurde durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital .gebracht. .Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden in jeder Polizeiinspektion und unter der Telefonnummer 01-31310-57800 entgegengenommen.




2026-01-14 - Drogen
Ermittlungserfolge des Landeskriminalamtes Wien
1.Beamten der Einsatzgruppe zu Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), Ermittlungsbereich Suchmittel, ist es aufgrund ihrer akribischen Ermittlungsarbeit gelungen, zwei Tatverdächtige im Zuge eines Suchmittelhandel festzunehmen. Es wurde 49,6 Gramm Kokain, sowie Bargeld im zweistelligen Eurobereich bei dem 17-jährigen rumänischen Staatsangehörigen und dem 18-Jährigen (Stbg.: Österreich) aufgefunden und sichergestellt. In der Wohnung des 17-Jährigen konnten weitere 20,3 Gramm Kokain und 400€ Bargeld, sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt werden. Beide Tatverdächtige wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. .2.Wenige Stunden zuvor, konnten die Kriminalbeamten einen 37-Jährigen (StA.: Afghanistan) dabei beobachten, wie dieser eine Wohnadresse aufsuchte, welcher bereits seit einiger Zeit unter Beobachtung der Beamten stand. Als der Mann die Örtlichkeit verließ wurde er angehalten. Bei ihm konnten 2,2 Gramm Kokain sichergestellt werden. Weiters zeigte sich der Mann geständig, wo er dieses erworben hat und dass er bereits mehrmals an der selbigen Örtlichkeit Suchtgift erworben habe. An der besagten Adresse konnten fünf Personen angetroffen werden. Zwei 40-Jährige (StA.: Türkei), ein 37-Jähriger (StA.:Russland), eine 18-Jährige (StA.: Ungarn) und ein 25-Jähriger (Stbg.: Österreich). In der Wohnung wurden 24 Gramm Marihuana, 4,9 Gramm Kokain, 1,9 Gramm Haschisch, 195 € und 200 Schweizer Franken sichergestellt. Einer der 40-Jährigen, die 18-Jährige und der 25-Jährige wurden wegen des Verdachts des Suchmittelhandels vorläufig festgenommen. Die drei Tatverdächtigen befinden sich derzeit in polizeilicher Anhaltung. Die beiden anderen Personen wurden angezeigt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.




2026-01-14 - Waffen
Mann schießt aus Fenster
Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring und Beamte der Sondereinheit Wega wurden aufgrund angeblicher Schüsse, welche gefallen sein sollen in die Hasnerstraße. Laut einem Zeugen soll ein Mann mehrmals mit einer Schusswaffe aus einem Fenster geschossen haben. Durch die Beamten konnte die Wohnung zügig eruiert werden. Im Wohnungsinneren befanden sich ein 50-Jähriger (StA.: Serbien) und seine vier Kinder. Durch die Beamten der Sondereinheit konnte eine Schreckschusswaffe unter dem Bett des Vaters gefunden werden. Weiters wurden mehrere Hülsen in der Wohnung sichergestellt. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen und der 50-Jährige wurde mehrfach angezeigt. .Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.




2026-01-14 - Einbruch
Sicherstellungen und Ausforschung einer Tatverdächtigen nach Van-dalismus in Wiener Palais
Wie medial bereits bekannt, wurde in der Silvesternacht in ein Palais eingebrochen, die Räumlichkeiten beschädigt und Inventar gestohlen. Offensichtlich wurde in mehreren Räumen des denkmalgeschützten Gebäudes eine Party veranstaltet und durch die unbekannten Täter auch rechtswidrig Energie entzogen wurde, um Leuchtmittel zu betreiben. Nach umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Mitte, konnte mittlerweile eine 32-Jährige (Stbg.: Österreich) ausgeforscht werden. In ihrer Wohnung wurde ein gestohlener Barockspiegel vorgefunden und sichergestellt. Bei der Vernehmung zeigte sich die 32-Jährige zum schweren Diebstahl geständig, gab aber weiters an, dass sie von einem Einbruch nichts wusste und von Fremden zu der Party eingeladen wurde. Zwischenzeitlich wurden zwei weitere gestohlene Objekte, ein barocker Stuhl sowie ein weiterer barocker Spiegel, im Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, von einem Anwalt abgegeben. Die Ermittlungen nach den weiteren unbekannten Tätern sind im vollen Gange.




2026-01-13 - Unfall
Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge in Innsbruck-Pradl – Zeugenaufruf
Am 12.01.2026, gegen 07:10 Uhr, überquerte ein 16-jähriger Fußgänger in Innsbruck-Pradl den Schutzweg der Burgenlandstraße in Richtung Süden. Zeitgleich bog ein unbekannter weißer PKW von der Dr. Glatz Straße nach rechts in die Burgenlandstraße ein, dabei kam es zur Kollision zwischen dem PKW und Fußgänger. Der 16-jährige Österreicher wurde laut eigenen Angaben auf die Motorhaube geschleudert und stürzte schließlich zu Boden. Eine unbekannte Frau hielt ihr Fahrzeug an, um dem Fußgänger zu helfen. Ob es sich dabei um eine Passantin oder Unfallbeteiligte handelte, ist derzeit nicht bekannt. Bei dem Unfallfahrzeug handelt es sich laut Angaben des Fußgängers um einen weißen PKW, welcher anschließend in Richtung Kreisverkehr Resselstraße weiterfuhr. Der 16-Jährige begab sich anschließend zu seiner Arbeitsstätte, wo schließlich die Rettung verständigte wurde. Der 16-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch die Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades ins BKH Hall gebracht..Zeugenaufruf:.Zeugen des Unfalls, der/die Unfalllenker/in und die Ersthelferin werden ersucht sich bei der Verkehrsinspektion Innsbruck, unter Tel. +43 (0)59133/ 7591-100, zu melden.




2026-01-13 - Körperverletzung
Festnahme nach Bedrohung mit Messer in Obdachlosenunterkunft
Am gestrigen Vormittag bedrohte eine 37-jährige französische Staatsangehörige eine andere Mitbewohnerin (57) mit einem Messer. Der Vorfall ereignete sich in einer Obdachlosenunterkunft im Bezirk Meidling. Der Frau gelang die Flucht, woraufhin sie Mitarbeiter der Unterkunft verständigte, welche wiederum den Polizeinotruf alarmierte. Polizisten der Polizeiinspektion Hohenbergstraße nahmen die 37-Jährige vorläufig fest. In der Vernehmung gestand die Frau die Bedrohung. Als Motiv gab sie einen länger schwelenden Streit an. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde sie auf freiem Fuß angezeigt.




2026-01-13 - Körperverletzung
Raub mittels Pfefferspray – Tatverdächtiger festgenommen
Ein 20-jähriger Mann soll am späten Abend von einem ihm mutmaßlich unbekannten Mann in Begleitung von zwei weiteren Personen mit Pfefferspray attackiert worden sein. In weiterer Folge sollen die Männer dem Opfer das Mobiltelefon geraubt haben..Im Zuge einer Sofortfahndung konnte einer der mutmaßlichen Täter, ein 21-jähriger syrischer Staatsangehöriger, von Polizisten der Bereitschaftseinheit Wien festgenommen werden. Das geraubte Mobiltelefon wurde bei ihm sichergestellt..Zu den erhobenen Vorwürfen machte der Tatverdächtige keine Angaben.




2026-01-13 - Tierschutz
Falsche Polizisten betrügen betagten Mann
Eine 89-jähriger Mann wurde Montagmittag von einem bislang unbekannten Mann angerufen, welche sich als Polizist ausgab. Er gab vor, dass jemand versucht habe, Geld von seinem Konto abzuheben. Es werde deshalb ein "Kollege" vorbeikommen, der sich um die Sicherung seines Vermögens kümmern werde, um etwaige Spuren zu sichern. .Der vermeintliche "Kollege" soll eine Weste und eine Kappe mit der Aufschrift "Polizei" getragen haben, weshalb ihm der betagte Mann Bargeld, Gold und Münzen übergab. Zuvor wurde der 89-Jährige angewiesen, zwei Banken aufzusuchen, um Geld zu beheben, was der Mann auch tat. .Die Gesamtschadenssummer beläuft sich auf einen Wert im mittleren fünfstelligen Eurobereich. .Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen..Prävention: .Wie kann ich mich schützen?.• Beenden Sie das Telefonat!.• Die Polizei übernimmt und bewahrt grundsätzlich kein Bargeld oder Wert- gegenstände für Sie auf!.• Seien Sie vorsichtig, wenn ein Anrufer Sie nach Wertgegenständen, Bargeld oder Kontoguthaben anspricht. Beenden Sie in diesem Fall sofort das Gespräch!.Wie schütze ich meine älteren Verwandten?.• Klären Sie Ihre Verwandten über diese Betrugsform auf..• Reden Sie in Ihrem engsten Verwandtenkreis über diese Vorgehensweise..• Legen Sie für Ihre Angehörigen auch alternative Ansprechpartnerinnen und -partner für die Kontaktaufnahme fest, falls Sie einmal nicht sofort erreichbar sind..Was mache ich im Schadensfall?.• Sobald Sie merken, dass die oder der Anrufende Geld von Ihnen verlangt, brechen Sie das Gespräch ab!.• Notieren Sie sich die Nummer der Anruferin oder des Anrufers..• Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.




2026-01-12 - Körperverletzung
Widerstand gegen die Staatsgewalt - Festnahme
Sachverhalt: Ein stark alkoholisierter 26-jähriger Bewohner eines Mehrparteienhauses (Stbg.: Österreich) soll gestern in einem Stiegenhaus mehrere Türen beschädigt haben. Der unbekleidete Mann soll dann versucht haben das Gebäude zu verlassen, wurde aber von herbeigerufenen Polizisten angehalten. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurde der 26-Jährige stetig aggressiver und führte einen Kopfstoß gegen den Bauch eines Beamten aus. Daraufhin erfolgte die vorläufige Festnahme, bei der zwei Beamte leicht verletzt wurden. Sie konnten den Dienst fortsetzen. Es wurden Anzeigen wegen des Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und mehrfacher Sachbeschädigung gelegt. Der 26-Jährige wurde aufgrund einer mutmaßlich vorliegenden psychischen Beeinträchtigung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen dauern an.




2026-01-12 - Waffen
Gewalt in der Privatsphäre - Festnahme
Sachverhalt: Ein 47-Jähriger (Sta.: Rumänien) wurde gestern Nacht auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in einem Wiener Krankenhaus festgenommen. Er soll sich zuvor Zutritt zur Wohnung seiner Ex-Gattin verschafft haben. In der Wohnung hielten sich die Ex-Gattin sowie deren Lebensgefährte und dessen Sohn auf. Der 47-Jährige soll die Frau mit einem Cutter-Messer bedroht und zu Boden gebracht haben. In weiterer Folge kam es zu einem Raufhandel zwischen dem Tatverdächtigen, dem Lebensgefährten des Opfers und dessen Sohn. Dem Tatverdächtigen gelang es trotz Verletzungen im Gesichtsbereich zu flüchten. Die beiden anderen Beteiligten erlitten leichte Schnittverletzungen, die Frau wurde nicht verletzt. In weiterer Folge wurde der 47-Jährige in einem Krankenhaus angetroffen, gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Bei der Vernehmung zeigte sich der 47-Jährige zu den Tathandlungen nicht geständig. Weitere Ermittlungen dauern an.




2026-01-12 - Information
Wasserrohrbruch in Innsbruck
Am 12.01.2026, gegen 01:30 Uhr, kam es im Bereich Mariahilfpark in Innsbruck zu einem Wasserrohrbruch an der Hauptwasserleitung und einer damit einhergehenden Überschwemmung im angeführten Bereich. Ebenso setzte sich die Straße im Bereich der dortigen Bushaltestelle aufgrund der.Unterspülung ab, wodurch diese in Fahrtrichtung Westen aufgrund akuter Gefährdung vorerst gesperrt werden musste. Der entstandene Schaden kann derzeit nicht beziffert werden.




2026-01-12 - Raub
Schwerer Raub im Stadtgebiet von Wiener Neustadt
Fünf Jugendliche im Alter zwischen 13 und 14 Jahren wurden am 31. Dezember 2025, gegen 19:20 Uhr, im Bereich der Europaallee von insgesamt vier Tätern mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe ihrer mitgeführten pyrotechnischen Gegenstände gezwungen..Bei den umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Bedienstete der Polizeiinspektion Josefstadt vier Jugendliche, auf die die Beschreibung passte, in einem Imbissstand wahrnehmen. Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 18-jährigen türkischen Staatsbürger und drei syrische Staatsbürger im Alter zwischen 14 und 15 Jahren. .Während der 18-Jährige bei den durchgeführten Einvernahmen nur teilweise geständig war, zeigten sich die syrischen Beschuldigten umfassend geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde der 18-Jährige in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Die drei syrischen Staatsbürger werden nach Abschluss der Erhebungen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.




2026-01-12 - Brand
Schwerer Arbeitsunfall
Sachverhalt: Heute ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall in einem Schaltraum im Bereich der Absberggasse. In dem Raum wurden laut ersten Erkenntnissen Arbeiten an einer Hochspannungsleitung durchgeführt. Aus bisher unbekannter Ursache griff der Strom auf die Arbeiter über. Ein 49-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt und erlitt schwere Verbrennungen. Der 21-jährige Kollege erlitt ebenfalls Verbrennungen, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Die Berufsrettung Wien versorgte die Verletzten notfallmedizinisch und brachte sie in Krankenhäuser. Da bei dem Vorfall auch ein kleinerer Brand in dem Raum entstand, löschten Kräfte der Berufsfeuerwehr den Brand ab. Umfangreiche Ermittlungen der Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien und des Arbeitsinspektorats sind im Gange.




2026-01-11 - Streit
Frau schreit in Stiegenhaus herum - Festnahme
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Beamte der Polizeiinspektion Favoritenstraße zu einem Mehrparteienhaus gerufen. Bereits beim Eintreffen konnten die zwei Polizistinnen eine schreiende Frau wahrnehmen. Beim Betreten des Stiegenhauses lag die Frau in Embryonalstellung am Boden schrie und weinte. Auf die Nachfrage der Beamtinnen was vorgefallen sei stand die 37-Jährige (Stbg.: Österreich) plötzlich auf und beschimpfte die beiden. Die Wortwahl der Frau wurde immer vulgärer und ihr Verhalten immer aggressiver und aufbrausender. Weiters unterschritt die Frau immer wieder die Nahdistanz zu den einschreitenden Beamtinnen. Trotz mehrfacher Aufforderung ihr strafbares Verhalten einzustellen, kam sie diesen nicht nach. Weiters begann sie an mehreren Wohnungstüren zu läuten und bei dem Versuch, sie davon abzuhalten, schlug und trat sie plötzlich um sich. Einer der Beamtinnen wurde in weiterer Folge im Zuge der Festnahme leicht verletzt. Die 37-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien mehrfach auf freiem Fuß angezeigt.




2026-01-11 - Unfall
Verkehrsunfall
Am Freitagabend fuhr ein 48-Jähriger (Stbg.: Österreich) mit einem Fahrzeug auf der A23 in Fahrtrichtung Süden. Am Beifahrersitz saß sein 12-jähriger Sohn. Aufgrund der Wetterlage herrschten winterliche Verhältnisse und die Fahrbahn war nass, rutschig und teilweise schneebedeckt. Das Fahrzeug kam laut derzeitigen Erhebungen aufgrund dieser Verhältnisse ins Schleudern und prallte im Bereich der Abfahrt Richtung Gürtel gegen einen Aufpralldämpfer. Es entstand ein Schaden im sechsstelligen Eurobereich am Fahrzeug..Beide Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Jedoch ergab ein Alkomattest bei dem 48-Jährigen 2,28 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.




2026-01-11 - Körperverletzung
17-Jähriger mit Messer verletzt
Gestern Abend wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Donaustadt aufgrund einer verletzten Person gerufen. Die Beamten konnten einen 17-Jährigen im Bereich des Dr.-Adolf-Schäfer-Platzes antreffen. Der Jugendliche gab an, kurz zuvor in Kagran unterwegs gewesen zu sein. Er soll von zwei ihm unbekannten männlichen Personen, vermutlich ebenso Jugendliche, angesprochen worden sein. Sie sollen ihn beschimpft haben und als der 17-Jährige die Örtlichkeit verlassen wollte, wurde er von einem der beiden mit einem Messer im Oberschenkelbereich verletzt. .Eine eingeleitete Sofortfahndung nach den zwei Tatverdächtigen verlief negativ. Das Opfer wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen sind im Gange.




2026-01-11 - Waffen
Gewalt in der Privatsphäre
Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus sowie Beamte der Sondereinheit Wega wurden zu einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus gerufen. Eine 35-Jährige soll von ihrem Partner körperlich angegriffen worden sein. Sie habe sich in einem Zimmer der Wohnung eingeschlossen. Als die Beamten der Sondereinheit Wega eintrafen, wurde ihnen die Wohnungstüre nach mehrmaligem lautstarkem Klopfen von dem 26-jährigen Mann (StA.: Syrien) geöffnet. Als die Frau die Polizisten hörte kam sie zu Wohnungstüre gelaufen. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass der Mann seine Freundin im Zuge einer Diskussion gestoßen haben soll und weiters mit einem Küchenmesser bedroht, sowie im Gesichtsbereich leicht verletzte. Die 35-Jährige (Stbg.: Österreich) soll sich versucht haben zu wehren und attackierte ihren Partner. .Der 26-Jährige wurde vor Ort durch die Beamten vorläufig festgenommen. Ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot wurden ausgesprochen. Die Frau lehnte eine Mitfahrt mit dem anwesenden Rettungsdienst in ein Krankenhaus ab..Über Anordnung der Staatanwaltschaft Wien wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt.




2026-01-11 - Fahndung
Öffentlichkeitsfahndung nach Rip Deal
Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum Ost, Ermittlungsbereich Betrugskriminalität, Rip Deal Kriminalität, ermitteln seit Oktober 2024 in einem Fall, bei dem ein 31-Jähriger Opfer eines Rip Deals wurde. Für den Mann entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich in Kryptowährung. Ein derzeit unbekannter Tatverdächtiger kontaktierte den Mann und gab sich als ausländischer Investor aus. Nach erfolgreicher Opferakquise durch den Unbekannten leitete dieser den 31-Jährigen an einen angeblichen Geschäftspartner weiter, welcher in weiterer Folge das Opfer in betrügerischer Absicht zu einer Handlung verleitete. Anschließend wurde der Kontakt seitens des Tatverdächtigen abgebrochen..Von dem derzeit unbekannten Täter wurden Lichtbilder gesichert. .Er soll zwischen 15 und 25 Jahre alt sein, spricht perfektes Deutsch, ist übergewichtig, trägt eine Brille, und hat eine starke Krypto-Affinität..Nun ersucht die Landespolizeidirektion Wien, über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien, um mediale Veröffentlichung der Fotos. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum Ost unter der Telefonnummer 01-31310-62800 erbeten.




2026-01-11 - Brand
Verkehrsunfall auf der A22 / Bezirk Korneuburg
Ein 88-jähriger Mann aus 1210 Wien lenkte am 10. Jänner 2026 einen Pkw und soll von der A5 kommend über die S1 auf die A22, Richtungsfahrbahn Stockerau, als Geisterfahrer gefahren sein. Gegen 21:30 Uhr kam es auf der A22 im Gemeindegebiet von Langenzersdorf, Bezirk Korneuburg, zu einem Frontalzusammenstoß mit einem vorschriftsmäßig in Richtung Stockerau fahrenden Pkw. Dieser Pkw wurde von einem 67-jährigen Mann aus dem Bezirk Tulln gelenkt. Auf dem Beifahrersitz fuhr eine 55-jährige Frau aus dem Bezirk Tulln mit..Beide Fahrzeuglenker sowie die Beifahrerin des 67-Jährigen erlitten Verletzungen schweren Grades..Der 88-Jährige war im Fahrzeug eingeklemmt und wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr aus diesem gerettet. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen..Der 67-Jährige wurde vom Rettungsdienst in die Klinik Donaustadt verbracht und seine Beifahrerin in das Landesklinikum Korneuburg..Die Richtungsfahrbahn Stockerau der A22 wurde im Bereich der Ausfahrt Strebersdorf für die Dauer der Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung gesperrt.




2026-01-11 - Unfall
Verkehrsunfall in Strasshof an der Nordbahn / Bezirk Gänserndorf
Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf fuhr am 11. Jänner 2026, gegen 10:40 Uhr, mit einem E-Scooter auf der Roseggerstraße in Strasshof an der Nordbahn, Bezirk Gänserndorf. Aus bislang unbekannter Ursache kam er zu Sturz und erlitt Verletzungen schweren Grades..Nach der Erstversorgung wurde der 15-Jährige mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 in die Klinik Donaustadt geflogen.




2026-01-10 - Drogen
Schwerpunktaktion des Stadtpolizeikommandos Döbling
Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling führten einen Schwerpunkt gemeinsam mit einem rechtskundigen Beamten des Bundesamtes für Fremden und Asylwesen durch. Hauptaugenmerk lag hier auf Amtshandlungen betreffend des Fremdenpolizeigesetz und weiterer fremdenrechtlichen Gesetzesmaterien. .Im Zuge einer Kontrolle eines Lokals, konnten die Beamten vor Ort mehrere Personen antreffen, welche keine aufrechte Meldung im Bundesgebiet besitzen und somit ein illegaler Aufenthalt festgestellt wurde. Drei chinesische Staatsangehörige, ein 56-Jähriger, ein 38-Jährige und eine 60-Jährige wurden vor Ort vorläufig festgenommen. .Im Zuge einer weiteren Amtshandlung wurden zwei slowakische Staatsangehörige, ein 30-Jähriger und eine 38-jährige vorläufig festgenommen. Die beiden wurden bereits wenige Tage zuvor festgenommen, da sie ein Aufenthaltsverbot für das Bundesgebiet besitzen. .Weiters wurden die Beamten im Zuge der Schwerpunktstreife auf einen starken Cannabisgeruch aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug aufmerksam. Im Zuge der Lenker und Fahrzeugkontrolle konnte bei dem 32-jährigen Lenker (Stbg.: Österreich) Suchmittel vorgefunden werden. Zudem machte der Mann auf die Beamten einen beeinträchtigten Eindruck. Ihm wurde nach der amtsärztlichen Untersuchung der Führerschein vorläufig abgenommen..Durch das äußerst engagierte Einschreiten der Beamten konnte abermals ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet werden.




2026-01-10 - Drogen
Festnahme nach Suchmittelhandel
Durch Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Suchmittel konnten zwei Tatverdächtige nach einem Suchtmittelhandel angehalten werden. Die beiden serbischen Staatsangehörigen, ein 41-Jähriger und ein 50-Jähriger wurden durch die Kriminalbeamten beim Austausch vorerst unbekannter Gegenstände beobachtet. Bei dem 50-Jährigen wurden 15,3g Kokain, 13,6g Marihuana und 610 Euro Bargeld vorgefunden und sichergestellt. Bei dem 41-Jährigen konnte im Zuge einer Personsdurchsuchung 9,0g Kokain gefunden werden. Der Mann zeigte sich sofort geständig, soeben bei seinem älteren Landsmann Suchmittel gekauft zu haben und bestätigte dies auch in der sofortigen Vernehmung. Danach wurde er auf freiem Fuß angezeigt. .Der 50-Jährige wurde wegen des Verdachts des Suchmittelhandels vorläufig festgenommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt gebracht.




2026-01-10 - Diebstahl
Gewerbsmäßiger Ladendiebstahl
Zwei 38-jährige slowakische Staatsangehörige, eine Frau und ein Mann wurden gestern Abend von einem Ladendetektiv eines Kleidungsgeschäftes beobachtet, wie diese mehrere Waren in ihre Einkaufstaschen legten. Die Frau passierte mit einer der Taschen den Kassenbereich ohne die Ware zu bezahlen. Sie wurde durch den Ladendetektiv vor dem Geschäft angehalten. Als ihr gleichaltriger Freund dies sah, soll er seine Einkauftasche in der Filiale zurückgelassen und ebenso das Geschäft verlassen haben. Im Zuge der genauen Begutachtung der Taschen, konnten die alarmierten Beamten feststellen, dass die Behältnisse präpariert wurden. Weiters wurden abgerissene Diebstahlssicherungen in den Taschen vorgefunden. In der Handtasche der 38-Jährigen konnten zwei Sozialversicherungskarten, nicht auf ihren Namen lautend vorgefunden und sichergestellt werden. Als die beiden Tatverdächtigen in die nahegelegene Polizeiinspektion zur sofortigen Vernehmung gebracht wurden, befand sich zeitgleich eine 36-Jährige in der Dienststelle, um einen Diebstahl ihrer Geldbörse anzuzeigen. Es stellte sich heraus, dass die zuvor gefundene Sozialversicherungskarten der 36-Jährigen und Angehörigen der Frau gehören. .Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden die zwei slowakischen Staatsangehörigen mehrfach auf freiem Fuß angezeigt.




2026-01-10 - Körperverletzung
Versuchte absichtlich schwere Körperverletzung
Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring wurden gestern Abend aufgrund einer Rangelei zwischen drei Personen auf der Straße in die Thaliastraße gerufen. Als die Beamten eintrafen konnten diese drei Männer, welche gerade eine körperliche Auseinandersetzung hatten, wahrnehmen. Umgehend versuchten die einschreitenden Polizisten die Männer zu trennen. Alle drei Männer wiesen leichte Verletzungen auf. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass zwei der Männer, zwei 20-jährige Brüder (StA.: Vereinigte Staaten von Amerika) versuchten den Schlüsseltresor der von ihnen gemieteten Wohnung zu öffnen. Jedoch gelang ihnen das nicht und sie läuteten an der Gegensprechanlage. Einer der Wohnungsbesitzer, bei dem die beiden irrtümlich anläuteten fühlte sich dermaßen gestört, dass er mit einem Messer in der Hand aus dem Haus gekommen sein soll und versuchte den Schlüsseltresor zu zerstören. Der 36-jährige Hausbewohner (StA.: Syrien) ging plötzlich mit dem Messer auf die beiden Brüder los. Die zwei 20-Jährigen sollen versucht haben den Mann zu überwältigen..Ein Küchenmesser wurde am Gehsteig liegend aufgefunden und sichergestellt. Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in polizeilicher Anhaltung. Alle Beteiligten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt, vom Rettungsdienst versorgt und in häusliche Pflege entlassen.




2026-01-10 - Körperverletzung
Frau geht auf Taxifahrer und Polizisten los – Festnahme
Ein 38-jähriger Taxilenker verständigte den Polizeinotruf, da sein Fahrgast den Fuhrlohn nicht bezahlen wollte. Als die Beamten eintrafen und den Sachverhalt klärten, zeigte sich die 32-Jährige (Stbg.: Österreich), welche die Fahrt in Anspruch nahm, uneinsichtig und machte auf die Polizisten einen alkoholisierten Eindruck. Vor dem Eintreffen der Beamten soll die Frau den Taxilenker körperlich attackiert haben, indem sie diesem mehrmals gegen den Oberarm geschlagen hat. Trotz der Aufforderung durch die anwesenden Beamten die Fahrtkosten zu bezahlen, weigerte sich die Frau und wurde in weiterer Folge über eine Anzeigenlegung wegen des Verdachts des Betrugs sowie der Körperverletzung in Kenntnis gesetzt. Als die Beamten die Örtlichkeit verlassen wollten, begann die 32-Jährige immer aggressiver und lauter in deren Richtung zu schreien. Sie stellte sich vor den Streifenkraftwagen und ließ sich zu Boden fallen. Als die Beamten der Frau wieder auf die Beine helfen wollten, wurde sie immer unkooperativer und verletzte einen Beamten durch einen Faustschlag. In weiterer Folge wurde sie wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt vorläufig festgenommen. Während der Festnahme versuchte sie die Beamten zu treten und versetzte einer Beamtin einen Kniestoß. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde die 32-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.





Veröffentlichung der Daten mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Inneres, www.bmi.gv.at
Die dargestellten Fotos sind symbolisch und stehen nicht mit den jeweiligen Vorfällen in Verbindung!